Sanft besetzen die Nebelschwaden,
sie kriechen einfach um die Waden,
den See, in dem wir heimlich baden.
Ich stehe am Strand und sehe zu,
es ließe mir einfach keine Ruh’,
dich zurückzulassen, ganz im Nu.
Jetzt bist du fort, ich sehe dich nicht,
es fehlt mir einfach das kleinste Licht,
und ich weiß nicht, ob ich das rich
tigetu.
Ich liege im Bett und weine,
denn Aussicht habe ich keine.
Wohin ich meine Gedanken lenke,
woran auch immer ich denke,
da bist du.
Ich kann nicht schlafen,
aber weiss, was ich jetzt machen
werde, denn das Schreiben von Gedichten
hilft mitnichten nicht nur keinen Wichten,
sondern auch mir
mit dir.
Wenn der mond,
greller als jede sonne,
über mir trohnt,
denk’ ich an Dich,
entgegen meiner Wonne.
Denn du liebst mich -
nicht.